Kreditaufnahme bei Selbständigen

Die meisten Kreditinstitute suchen sich ihren Kundenstamm sehr genau aus. So ist es bei vielen Privatbanken zu erkennen, dass sie Selbständige und Freiberufler als Kreditnehmer nicht gerne sehen. Stellen diese Personengruppen einen Kreditantrag, kommt es nicht selten direkt zu einer Absage.

Der Grund liegt darin, dass die Banken das Einkommen als nicht so gesichert ansehen, wie bei einem Angestellten. Wenn es zu einer Genehmigung der Kreditanfrage kommen sollte, wird sich schnell herausstellen, dass die Selbständigen benachteiligt werden. Sie sind es, die einen Zinsaufschlag zahlen müssen, da die Banken das Risiko eines Kreditausfalls als zu hoch ansehen. Mehrkosten, die auch bei rund 5% liegen können, sind keine Seltenheit. Auch bei der Beantragung des Kredits sind die Nachteile schon zu spüren.

Selbständige müssen oft längere Beschäftigungszeiten und so ihre Einnahmen nachweisen. Wer die Nachteile für die Selbständigen bei der Kreditvergabe umgehen möchte, sollte sich gezielt nach Angeboten umschauen, die für sie zugeschnitten sind.

Der Kredit für Selbständige

Einige Banken haben sich darauf spezialisiert, dass sie den Kreditnehmern, die einer selbständigen Tätigkeit nachgehen, einen Kredit anbieten können. Sie bieten nicht nur einen Kredit an, sondern diesen auch zu den gleichen Bedingungen und Konditionen. Die speziell gekennzeichneten Angebote stellen die einzige Möglichkeit dar, dass das erzielte Einkommen genauso behandelt und angerechnet wird, wie das eines angestellten Kreditnehmers. Es zeigt sich, dass das Angebot aktuell von nur wenigen Banken in der Produktpalette zu finden ist. Aber wird sich die Suche auszahlen, denn müssen hier deutlich geringere Zinsen bezahlt werden, als bei den Banken, die besonders den Angestellten einen Kredit anbieten.

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